Glossar

Übergangswiderstand

Wenn zwei elektrische Leiter mechanisch verbunden werden, entsteht am Übergang zwischen beiden Leitern ein elektrischer Widerstand. Dieser Widerstand hängt von der Oberflächenbeschaffenheit und von der Größe der Kontaktflächen ab. Da Flächen im mikroskopischen Maßstab niemals eben sind, findet ein Kontakt nur an den höchsten Stellen der Fläche statt.

Wenn man davon ausgeht, dass die Kontaktstellen jeweils durch Leiter-Metall auf Leiter-Metall gebildet werden, gilt, wie für jeden Widerstand, dass der Wert bestimmt ist durch spezifischen Widerstand, die stromdurchflossene Fläche und die Höhe der 'Kontakthügel'.

Je größer die Summe der Kontaktflächen ist, desto geringer ist der resultierende Widerstand und, desto mehr Leistung kann die Kontaktstelle übertragen. Die Leiter müssen also fest zusammengedrückt werden, damit der Abstand, die Höhe der 'Kontakthü¬gel', so klein wie möglich und die resultierenden Berührungsflächen so groß wie möglich werden.

Je höher der Druck auf die Kontaktstelle ist, Konstanz vorausgesetzt, desto besser ist der Kontakt. Deswegen sind alle WBT Stecker, Polklemmen und Kabelschuhe so ausgelegt, dass sie entweder einen hohen Kontaktdruck aushalten oder erzeugen können.

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